Salle Garnier – Opernhaus Monte-Carlo

 

Die am 25. Januar 1879 eingeweihte Salle Garnier im  Casino de Monte-Carlo bietet Events auf dem Niveau ihres zauberhaften Rahmens.

Weltweit einzigartiges Kulturerbe

Die Salle Garnier, das Schmuckstück des Casino de Monte-Carlo, legt noch heute Zeugnis von der Maßlosigkeit und der Kühnheit ab, die dem Bau des  Casino de Monte-Carlo vorstanden.

 

Um den Glanz ihres Kasinos fortbestehen zu lassen, beschloss die Société des Bains de Mer, es um einen Konzertsaal zu erweitern, der dieser Bezeichnung würdig sein sollte. So wandte sich Marie Blanc, die seit dem Tod ihres Ehemanns die SBM leitete, an den Architekten Charles Garnier.

 

Dieser steigerte den Luxus und die Verzierungen des Bauwerks auf seinen Höhepunkt: Rot-, Gelb- und Weißgold, ausgiebige Verwendung des Lyrasymbols… Die für das Tragwerk bestimmten Eisenträger wurden von Gustave Eiffel entworfen. Große Fenster mit Blick auf das Meer machten aus diesem Veranstaltungssaal einen weltweit einzigartigen Ort.

 

Von 2003 bis 2005 wurde die Salle Garnier unter Beibehaltung ihres klassischen Geistes vollständig restauriert. Durch die Restaurierung, mit der der leitende Architekt der französischen Monuments Historiques Alain–Charles Perrot beauftragt wurde, konnte das ursprüngliche Dekor wiedergewonnen werden. Während Charles Garnier für den Bau des Konzertsaals lediglich 8 Monate brauchte, dauerten die Restaurierungsarbeiten 2 Jahre, jedoch mit derselben Leidenschaft für Exzellenz, und gaben dem Saal seinen früheren Prunk zurück.

 

Großartige Talente, die zum Pflichtprogramm der Bühnenwelt gehören

Große Hauptdarsteller(innen) der Oper und des Schauspiels traten in der Salle Garnier auf und darunter auch die Größte der Großen: Sarah Bernhardt. Das Opernhaus Monte-Carlo wurde ein Ort, an dem sich kulturelle Vorreiter entfalteten und der bald in den Kreis der herausragenden Bühnen Europas aufstieg.

 

Der Komponist Jules Massenet war ebenso Stammgast wie die russischen Ballette von Serge Diaghilev, die hier mehrere Male die Saison gestalteten. Der Saal empfing noch viele weitere schöpferische Genies, wie Georges BizetGabriel FauréCamille Saint-SaënsVerdi oder Maurice Ravel.

 

Die Werke von BerliozRossini oder Wagner hielten hier einen triumphalen Einzug. Zahlreiche wichtige Gesangswerke wurden in der Salle Garnier uraufgeführt, wie Fausts Verdammnis (1893), Das Kind und der Zauberspuk (1925), Don Quichotte (1910) oder Deianeira (1911).

 

Die berühmten Stimmen der Gesangsgeschichte des 20. Jahrhunderts erklangen im Opernhaus Monte-Carlo, von Nellie Melba bis Enrico Caruso, von Tito Schipa bis Georges Thillet und in jüngerer Zeit Ruggero Raimondi, Plácido Domingo oder Luciano Pavarotti.

 

Ein stets anspruchsvolles Repertoire

Das Opernhaus Monte-Carlo lässt die große Gesangstradition fortbestehen, unterstützt jedoch auch das kreative Schaffen. Die ausgezeichnete Akustik der Salle Garnier ermöglicht es, dem Publikum erstaunliche Veranstaltungen anzubieten, wie beispielsweise das Monte-Carlo Jazz Festival, das jeden Sommer die führenden Jazz-Größen in Monaco vereint.

 

Zahlreiche internationale Stars treten im Laufe des Jahres hier im zauberhaften Dekor dieser Bühne auf, von  Prince bis Lionel Richie über Patti SmithPeter DohertyJane Birkin, die legendäre Rockgruppe YES, die fabelhafte Lana del Rey oder auch Carla Bruni

 

Das Programm des Opernhauses Monte-Carlo finden Sie auf der Website der Oper.