Institution

 

 

Der Fürst


Der souveräne und unabhängige Staat des Fürstentum von Monacos wird durch die Konstitution vom 17. Dezember 1962 regiert (geändert durch das Gesetz Nr. 1.249 vom 2. April 2 2002), die ihre Regierung als konstitutionelle Erbmonarchie definiert. Der Fürst agiert als Staatschef und repräsentiert das Fürstentum in seinen auswärtigen Angelegenheiten mit anderen Nationen. Der Fürst unterzeichnet und ratifiziert die Verträge. Die Thronfolge wird durch die direkte und legitime Nachkommenschaft des Fürsten unter Berücksichtigung des Erstgeborenen geregelt. Die Priorität wird bei gleichem Verwandtschaftsgrad den männlichen Nachfolgern gegeben. Sollte es keine legitimen Nachfolger geben, so kann auch ein Adoptivkind die Thronfolge antreten besteigen. Der Erbprinz kann sein Amt erst mit Volljährigkeit, d.h. 21 Jahren, ausüben, gegebenenfalls wird die Macht durch eine Regentschaft ausgeübt. In einigen Fragen steht dem Fürsten die Unterstützung von rein konsultativen Versammlungen zur Seite, dem Rat der Krone und dem Staatsrat.

Website des Fürstenpalastes von Monaco

 

 

Die Institutionen


Die politische und institutionelle Regierungsform wird von der Verfassung vom 17. Dezember 1962 geregelt (geändert durch das Gesetz Nr. 1.249 vom 2. April 2002). Es ist das Grundgesetz des Staats und definiert das Regierungswesen, die Organisation der öffentlichen Behörden und deren Beziehungen untereinander. Zudem erlässt sie die öffentlichen Rechte und Freiheiten, die den Monegassen und Ausländern zuerkannt werden. 

 

Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Erbmonarchie, die die gesetzliche Vorherrschaft über alle Institutionen bestätigt und die Gewaltenteilung gewährleistet.  

 

Die exekutive Gewalt unterliegt der hohen Autorität des Fürsten mit der Verwaltung von Belangen, die dem Staatsminister anvertraut werden, der von Regierungsräten beraten wird und wiederum dem Fürsten unterstehen. Gesetzgebende und budgetäre Gewalten werden gemeinsam vom Fürsten und dem Staatsrat ausgeübt. Die gerichtliche Gewalt ist unabhängig von der Regierung und wird von Gerichten und Gerichtshöfen ausgeübt. 

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