260,52 Kilometer, 78 Runden, über 100 000 Zuschauer: jedes Jahr zieht der Große Preis von Monaco alle Blicke auf sich. Dies ist die Geschichte eines bewegten Rennens und quietschender Reifen auf dem Asphalt. Die Geschichte eines außergewöhnlichen Wettstreits, bei dem die berühmtesten Formel-1-Piloten der Welt gegeneinander antreten.

Großer Preis von Monaco: die unglaubliche Rennstrecke mitten im Fürstentum

Es war einmal ein legendärer Automobilclub……

1911. Der Club Sport Automobile et Vélocipédique de Monaco veranstaltete die erste Rallye Monte-Carlo. Das naturgemäß weltoffene Fürstentum empfing Konkurrenten aus allen Ländern. 1925 wurde der Club Sport Automobile et Vélocipédique de Monaco in ’Automobile Club de Monaco umbenannt. 1928 verweigerte die Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus (AIACR) dem Automobilclub Monaco die Mitgliedschaft, weil seine Rennen außerhalb von Monaco stattfanden. Alexandre Noghès und sein Sohn Antony warfen daher den waghalsigen Gedanken auf, eine Automobilrennstrecke in den Straßen des Fürstentums einzurichten. Der monegassische Rennpilot Louis Chiron half den beiden Männern bei der Ausarbeitung des Vorhabens, und dank der Finanzierung der Société des Bains de Mer wurden umfangreiche Ausbauarbeiten in die Wege geleitet. Die Rennstrecke wurde sechs Monate später, am 14. April 1929, von Fürst Pierre eingeweiht.

Die Geburt eines außergewöhnlichen Formel-1-Preises…

Der Brite William Grover-Williams gewann das erste Rennen am Steuer seines Bugatti. Durchschnittsgeschwindigkeit: 80 km/h! Die Begeisterung für das Rennen war sofort geweckt und bereits im Jahr darauf fanden sich am 6. April 1930 etwa 50 000 Zuschauer ein! Dieser riesige Erfolg brachte die Gastwirte regelrecht in Verlegenheit und in jenem Jahr musste man Glück haben, um einen freien Tisch zu ergattern. Der Erfolg ist bis heute ungebrochen, und für die Restaurants ist es längst Ehrensache, alle Besucher gebührend zu bewirten. 

 

Durch den Zweiten Weltkrieg und den Tod von Fürst Louis II. wurde das Automobilrennen bis 1955 unterbrochen. Seitdem fand der Große Preis wieder jedes Jahr statt.

Außergewöhnliche Piloten für eine außergewöhnliche Rennstrecke

Die Strecke verläuft mitten durch Monaco: Boulevard Albert 1er, Casino de Monte-Carlo, Quai des Etats-Unis, Kurve von La Rascasse…… Die gesamte Stadt wird für den Empfang des Rennens hergerichtet. Die Rennstrecke von Monaco ist die langsamste Grand-Prix-Strecke, allerdings auch die bemerkenswerteste und gefährlichste. Die Piloten vollbringen überragende Leistungen, um diesen extrem technischen Parcours zu meistern. Die berühmtesten Namen aus der Welt der Automobilrennen haben sich hier ausgezeichnet, angefangen von Fangio in den 1950er Jahren bis hin zu Schumacher in den 1990er Jahren. Sechs Mal gewann Ayrton Senna dieses legendäre Rennen und ging damit in die Geschichte des Großen Preises von Monaco ein.

 

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Monte-Carlo Société des Bains de Mer, Partner des Großen Preises von Monaco

Jedes Jahr im Mai empfängt die Société des Bains de Mer 4 Tage lang Tausende von Fans aus der ganzen Welt in ihren Einrichtungen. Höhepunkt dieses außergewöhnlichen Events: der Sonntag des Rennens, an dem sich über 100 000 Personen in Monaco treffen! Den ganzen Tag über locken die zahlreichen Restaurants mit ihrer ausgezeichneten Gastronomie. Im Café de Paris Monte-Carlo bei den Trainingsläufen einen Cocktail schlürfen, während des Rennens in den ersten Reihen das Menü eines Sternekochs im Louis XV – Alain Ducasse à l‘’Hôtel de Paris genießen oder ein Luxuszimmer mit prächtigem Ausblick auf die Rennstrecke im ’Hôtel Hermitage Monte-Carlo reservieren – die Auswahl zeigt sich auf der Höhe des Events. Die Fahrzeuge brausen nur wenige Meter von den Zuschauern entfernt vorbei. Ein einmaliges Erlebnis! Im Sea Lounge Monte-Carlo, im La Rascasse oder im Jimmy’‘z Monte-Carlo geht die Party am Abend in den Bars und sogar auf der Rennstrecke weiter, die sich in der Nacht in eine Tanzfläche verwandelt.

 

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